1. Geschichte und Internet
1.1. Die Geschichte des Internet
1.2. Die Technik des Internet
1.3. Browser
1.3.1. Netscape Navigator
1.3.2. Microsoft Internet Explorer
1.4. Sicherheit im Netz
2. Dienste im Internet
2.1. WWW
2.2. eMail
2.3. News
2.4. FTP
2.5. Telnet
2.6. IRC
2.7. Gopher
3. Findmittel
3.1. Periodikanachweise
3.2. Bibliographien
4. Informationsmedium
Internet
4.1. eMail
4.2. News
4.3. FTP
4.4. Kataloge und Portale
4.5. Suchmaschinen
4.5.1. Altavista
4.5.2. Google
5. Geschichte im Internet
5.1. Kataloge und Verzeichnisse
5.2. Suchmaschinen
5.3. Nachschlagewerke
5.4. Datenbestände & Archive
5.5. Primärquellensammlungen
5.6. Geschichte multimedial
6. Das Internet als Quelle
6.1. Quellenbewertung
6.2. Zitieren aus dem Internet
6.3. Rechtliche Aspekte
7. Publizieren im Internet
7.1. Allg. Voraussetzungen
7.2. Grundlagen HTML
7.3. Editoren
7.4. Speicherplatz, Domains und
Upload
8. Literatur- und Link-
verzeichnis


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eMail

 

Einführung

Electronic mail ist einer der ältesten und nach wie vor überaus stark genutzten Dienste des Internet. Erst vor kurzem feierte die eMail offiziell ihren 30. Geburtstag. Entstanden aus einem Zufall heraus wurde das für die Adressierung benötigte @-Symbol immer mehr zum Zeichen der Internetgesellschaft.
Praktisch stellt die eMail eine einfache Übertragung eines herkömmlichen Kommunikationsmittels, des Briefes, in die Welt der digitalen Kommunikation dar. Der Vorteil dabei ist der entsprechende Zeitgewinn, denn im Gegensatz zum Brief erreicht eine eMail ihren Empfänger innerhalb einer kurzen Zeitspanne. Dadurch entsteht die Möglichkeit einer schnellen und reibungslosen Kommunikation zwischen Absender und Empfänger.

Technisch gesehen stellt die eMail in ihrer Grundversion nichts anderes dar, als die Übertragung einer einfachen Textdatei mit zwei festgelegtem Felder durch ein spezielles Protokoll, genannt SMTP (Simple Mail Traffic Protocol), dar. Die Felder sind der Header, in dem neben Absender und Empfänger noch die Zeitangabe enthalten ist, sowie dem Body, in dem sich der eigentliche Text befindet. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Extras, so werden die meisten Mails nicht mehr als Text, sondern als HTML-Dateien verschickt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Funktionen wie Visitenkarten, Signaturen etc.

Neben den sich immer mehr ausbreitenden Webmailangeboten wie Web.de oder GMX ist es heute immer noch üblich eMails durch einen lokalen eMail-Client zu bearbeiten. Von diesen Programmen gibt es eine Vielzahl mit jeweils unterschiedlichem Funktionsumfang.

Grundfunktionen verschiedener Mailprogramme

Die am weitesten verbreiteten Programme sind Outlook Express und und Netscape Messenger. Grundfunktionen beider Programme ist das Abrufen von Nachrichten sowie das Schreiben neuer Mails und deren Versendung. Darüber hinaus verfügen beiden Programme ein Adressbuch, über das man neue Mails sehr leicht adressieren kann. Daneben können bequem Anhänge gemacht werden. Wichtigster Vorteil der Programme gegenüber Webmail-Diensten ist, dass man Nachrichten jederzeit offline lesen und schreiben kann  und nur für das Versenden kurz online gehen muss.

Bei der Einrichtung dieser Programme muss man ein paar notwendige Angaben von seinem Anbieter haben: den Namen des Posteingangs- sowie des Postausgangsserver. Entsprechend den Protokollen werden sie manchmal auch als POP/IMAP-Server (Posteingang) und SMTP-Server (Postausgang) bezeichnet. Wichtig ist vor allem der Unterschied zwischen POP (Post Office Protcoll) und IMAP (Interactive Mail Access Protocol). Typisch ist ein POP3-Server, aber zunehmend geht der Trend über zu dem neuen Standard IMAP. Die Vorteile von IMAP sind die Möglichkeit Mails auf dem Server zu belassen und trotzdem mit ihnen arbeiten zu können, das Anlegen von Ordnern auf dem Server etc.. Auch die Uni bietet seit neuestem neben POP3 auch IMAP an.

Die Konfiguration des eMail-Programmes für den Account an der Universität wird beispielhaft auf den Seiten des Rechenzentrums für alle gängigen Programme erläutert. Darüber hinaus findet man dort Hinweise zur sicheren Konfiguration.. Die Daten für andere Anbieter, insbesondere auch der Webmailanbieter, die oftmals auch den Zugriff durch POP3 zulassen, erfährt man auf den Seiten der jeweiligen Anbieter. Die Einrichtung muss dann halt nur angepasst werden.

Ihre Meinung zählt und die des Anderen ebenfalls - mailing lists

Im Gegensatz zum elektronischen Brief stellt sich das Sender Empfänger Verhältnis bei der Mailing-List als 1:n dar. Eine Mitteilung kann hier an beliebig viele, der spezifischen Liste angehörende Empfänger verteilt werden.
Elektronische (fachbezogene) Abonnements, sog. Mailing-Lists, werden für die Geschichtswissenschaften zu einem überwiegenden Teil vom H-Net (international) betreut. 
Als Dachorganisation für geisteswissenschaftliche Mailing-Lists 1991 gegründet, an der Michigan State University angesiedelt und von verschiedenen US-amerikanischen Universitäten und dem National Endowment for the Humaities finanziert, ist das H-NET von großer Bedeutung für die fachwissenschaftliche Kommunikation geworden.
Mit der Mailing-List H-SOZ-U-KULT (HU Berlin) steht auch ein deutschsprachiges, ebenfalls unter dem Dach des H-Net beheimatetes Diskussionsforum für jede(n) Interessierte(n) offen.
Die im H-Net zusammengeschlossenen Mailing-Lists sind moderiert, d. h. der Inhalt der über die Liste verteilten Nachrichten ist von einem Beirat begutachtet und wird erst danach verteilt.  Eine Übersicht aller vom H-Net betreuten Mailing-Listen findet sich auf der Homepage unter dem Punkt "discussion networks".
Die britische Entsprechung des H-Net - Mailbase - ist fachwissenschaftlich zwar weiter gefasst, bringt aber die vergleichbaren Leistungen als Portal für Mailing-Lists. Selbstverständlich sind die Geschichtswissenschaften ebenfalls vertreten.

Weiterführende Links:

Die eMail hat Geburtstag - http://www.tecchannel.de/news/20020125/thema20020125-6552.html

Der Webmaildienst der Universität - https://rumms.uni-mannheim.de/mail/

Weiterführende Literatur:

Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen / Universität Hannover (RRZN): Internet. Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Hannover, 1998, S. 80 - 118.

Biste, Bärbel / Hohls, Rüdiger (Hrsg.): Fachinformationen und EDV - Arbeitstechnicken für Historiker, Köln, 2000, S. 149 - 159.