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Rechtliche AspekteEinführungAus dem Internet oder besser gesagt dem WWW zu zitieren stellt wie viele andere Möglichkeiten sowohl eine Chance als auch ein Risiko dar. Wichtige Aspekte in diesem Bereich sind Urheberrechte und Urheberschutz. Gerade die Diskussion um Napster und andere Arten von Tauschbörsen, Downloadangeboten usw... hat in letzter Zeit dazu beigetragen, die Diskussion um den Urheberschutz im Netz ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu rufen. Urheberrechte Durch eine Veröffentlichung im Internet verzichtet der
Autor entgegen einer weit verbreitet Meinung nicht auf sein Urheberrecht.
Ebenso wie bei der Veröffentlichung in Büchern und Zeitschriften sind
Texte, Graphiken, usw.. auch im Netz durch die Berner Übereinkunft von
1971 und das Copyright-Treaty von 1996 geschützt. UrheberschutzRein rechtlich gesehen ist also die Situation nicht ungeklärt, aber dafür macht die praktische Umsetzung eines Urheberschutzes im Netz wesentlich mehr Probleme. Gerade reine Texte lassen sich so gut wie gar nicht schützen und öffnen der der "copy&paste"-Möglichkeiten Tür und Tor. Erst langsam erscheinen am Markt Systeme, die zumindest einen grundsätzlichen Schutz bieten, sowie das PDF-Format der Firma Adobe. Leider liegen hier die Probleme in der technischen Umsetzung, da es sich hier um sog. Plug-ins, also Erweiterungen der normalen Funktionen, handelt, die sich am Markt und vor allem im Netz erst in breiter Front durchsetzen müssen. Im Bereich der Grafiken und der Musikdateien scheint in letzter Zeit durch sog. Wasserzeichenverfahren und Verschlüsselungssysteme ein Fortschritt erzielt worden sein, aber bisher ist auch keines der dort vorgestellten Möglichkeiten technisch perfekt (siehe DivX). Probleme der UniversitätEin Problem, besonders für die Universitäten, stellt der zunehmende Trend der Hausarbeitenbörsen dar. Diese Tauschbörsen ermöglichen das schnelle finden thematischer verwandter oder identischer Hausarbeiten, was an sich nichts schlimmes ist. Aber leider wird es vermehrt von Studenten dazu missbraucht, nicht mehr eigenständige Arbeiten zu verfassen. Statt dessen werden ganze Passagen oder gar ganze Hausarbeiten kopiert und nur der Name verändert. Dieser Problematik und dem Einsatz moderner Analysesysteme , die eine solche Form des Betruges schnell aufdecken, widmet sich ein interessanter Artikel der ZEIT (gespiegelt auf www.hausarbeiten.de). Weiterführende Links:Recht im Netz - http://www.jura.uni-muenster.de/netlaw/ Weiterführende Literatur:Jenks, Stuart / Tiedemann, Paul: Internet für Historiker - Eine praxisorientierte Einführung, Darmstadt, 2000, S. 153-156.
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