1. Geschichte und Internet
1.1. Die Geschichte des Internet
1.2. Die Technik des Internet
1.3. Browser
1.3.1. Netscape Navigator
1.3.2. Microsoft Internet Explorer
1.4. Sicherheit im Netz
2. Dienste im Internet
2.1. WWW
2.2. eMail
2.3. News
2.4. FTP
2.5. Telnet
2.6. IRC
2.7. Gopher
3. Findmittel
3.1. Periodikanachweise
3.2. Bibliographien
4. Informationsmedium
Internet
4.1. eMail
4.2. News
4.3. FTP
4.4. Kataloge und Portale
4.5. Suchmaschinen
4.5.1. Altavista
4.5.2. Google
5. Geschichte im Internet
5.1. Kataloge und Verzeichnisse
5.2. Suchmaschinen
5.3. Nachschlagewerke
5.4. Datenbestände & Archive
5.5. Primärquellensammlungen
5.6. Geschichte multimedial
6. Das Internet als Quelle
6.1. Quellenbewertung
6.2. Zitieren aus dem Internet
6.3. Rechtliche Aspekte
7. Publizieren im Internet
7.1. Allg. Voraussetzungen
7.2. Grundlagen HTML
7.3. Editoren
7.4. Speicherplatz, Domains und
Upload
8. Literatur- und Link-
verzeichnis


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Inhalt und Design by Timo Leimbach
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World Wide Web

 

Das WWW (World Wide Web) ist der Dienst des Internet. Im Kern ist das WWW ein Hypertextsystem mit einer äußerst einfach zu bedienenden graphischen Benutzeroberfläche.

Die Idee eines Hypertextsystems ist nicht neu, schon 1965 definierte Nelson Hypertext als "[...] text which is not constrained to be linear". In seinem Projekt Xanadu entwickelte er schon damals abstrakt alle grundlegenden Eigenschaften und Notwendigkeiten, die heute das Internet auszeichnen. Interessant erscheinende Querverweise zu einem Thema sollten innerhalb des Mediums in jede beliebige Richtung weiterverfolgt werden. Sind die Querverweise als textungleich zu charakterisieren, also z. B. Grafiken, Video- oder Audiosequenzen - so ergeben sich hypermediale Dokumente. Damals ließen sich diese weitreichenden Ideen jedoch technisch noch nicht verwirklichen, zumal 1965 das Internet noch nicht einmal physisch existierte.

Erst 1989, gute 25 Jahre später, wurde die Ideen von Nelson durch die Erfindung des World Wide Web durch Tim Berners-Lee, Physiker am CERN,  umgesetzt. Grundlegende Technik dabei ist das auf  dem schon erläutertebn TCP/IP-Protokoll aufbauende HTTP-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol) im Zusammenhang mit der Sprache HTML (Hypertext Markup Language). Diese beiden Technologien ermöglichen über den schon vorgestellten Browser durch das Client/Server-Prinzip den Zugriff auf die Ressourcen des WWW und erfüllen die Bedingungen eines Hypertextsystems. Durch die Integration von Texten und zuerst Bildern und später anderen multimedialen Elemten entstand das Web, das wir heute kennen.
Da die einheitliche Adressierung durch die IP-Nummern der beteiligten Rechner mit der schnellen Zunahme von WWW-Servern immer schwieriger wurde, führte man auch hier das Adressierungssystem über URL (Uniforme Ressource Locator) ein, das über den IP-Nummern liegt. Daher beginnt heutzutage jede WWW-Adresse mit http://.

Das WWW wächst mit einem 1% täglich, was zu einer Verdoppelung der zur Verfügung gestellten Informationsmenge alle 10 Wochen führt. Für das Jahr 2001 schätzt eine Studie von BrightPlanet diese Informationsmenge auf über 7500 Terrabyte. Dies zeigt die unheimliche Menge an Informationen, die das Netz theoretisch bietet, aber durch die autonome Struktur ist es schwierig sich diese Menge an Informationen auch tatsächlich nutzbar zu machen.

Weiterführende Links:

Das Projekt Xanadu im Netz - http://www.xanadu.net/

Die Studie von BrightPlanet - http://www.brightplanet.com/technology/deepweb.asp

Weiterführende Literatur:

Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen / Universität Hannover (RRZN): Internet. Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Hannover, 1998, S. 7 - 48.